VERMIETER UND HAUSVERWALTUNGEN

Vermieter-Original

Auch Vermieter sind gehalten, beim Energieeinkauf kostenbewußt zu handeln und im Sinne ihrer Mieter vermeidbare Kostensteigerungen bei den Energiekosten von seinen Mietern fernzuhalten.

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BGB § 315 für Mieter: Vermieter ist in der Pflicht

Nach einem Urteil des Kammergerichts Berlin (Az 12 U 216/04) ist der Vermieter verpflichtet, bei Kostensteigerungen von über 10 % je Position nachvollziehbare Gründe anzugeben, sowie deren Unvermeidbarkeit im Einzelnen darzulegen.

Bei Preissteigerungen über 50 % muss der Vermieter sogar regelmäßig darlegen, welche Preisverhandlungen er mit dem jeweiligen Unternehmen geführt hat, und welche Anstrengungen er unternommen hat, einen günstigeren Anbieter zu finden. Wenn der Vermieter diesen Pflichten nicht nachkommt, verstößt er gegen die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, und darf die Nebenkosten nur in Höhe der im Vorjahr angefallenen Beträge auf die Mieter umlegen.

Vermieter, die untätig bleiben und ohne weiteres unberechtigte Preiserhöhungen zahlen, verstoßen gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot des BGB. Die überhöhten Energiekosten können dann nicht mit der Jahresabrechnung von den Mietern eingefordert werden. Ähnliche Pflichten haben auch Hausverwaltungen im Verhältnis zu Eigentümergemeinschaften zu beachten, soweit sie den Energiebedarf zentral einkaufen.

 

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